UWG-Sommerfest am Sonntag, den 29. Juni 2014

Alle Mitglieder, Freunde und Sympathisanten der UWG waren eingeladen zum diesjährigen Sommerfest der UWG. Es fand statt am 29. Juni 2014 im schönen Haus und Garten der Familie Remmele. Wie immer sorgten die Gäste mit ihren Beiträgen für ein reichhaltiges Buffett. Wie in den vergangenen Jahren bot das Sommerfest den vielen Teilnehmern eine sehr gute Gelegenheit, andere Aumühler kennenzulernen und mit den UWG Gemeindevertretern über aktuelle Fragen der Ortspolitik zu sprechen. 

Einwohnerversammlung  am 20. Juni 2014

Alle Aumühler Bürger waren eingeladen, sich im Rahmen einer Einwohnerversammlung über aktuelle Fragen der Ortspolitik zu informieren. Wolfgang Schättgen sprach in seinem Vortrag über Straßen, Straßenreinigung und Legionellen. Seine Präsentation finden Sie hier.

UWG trifft Sylvette und Roland in Bremen

Am 25.05.14 hatten rund 20 UWG-Mitglieder und Gäste die wunderbare Gelegenheit in der Kunsthalle Bremen Sylvette (Kennzeichen: blonder Pferdeschwanz) kennen zu lernen, zwar nicht in Person, aber dafür in den vielfältigen Variationen, die Picasso von ihr Anfang der fünfziger Jahre in Südfrankreich gemalt hatte. Die Ausstellung „Sylvette – Picasso und das Modell“, die ein breites Spektrum von Picassos künstlerischer Produktion sowie Fotografien aus dieser Zeit zeigte, wurde durch eine sehr informative und kurzweilige Führung bereichert. Sie ließ auch schnell den etwas unwirschen Empfang im Museum vergessen…

Die weitere Führung durch die Stadt übernahm dann der ortskundige, da gebürtige Bremer Wolfgang Schättgen. Anschließend wussten alle, was der Schnoor ist, was es mit der Schlachte auf sich hat, wie man zur Böttcherstraße kommt und wer Herr Roselius war. Da der „Stadtführer“ sogar sehr umsichtig für schönstes Frühsommerwetter gesorgt hatte, konnte das Mittagessen in der Außengastronomie direkt an der Weser eingenommen werden.

Zum Ende der Stadtbesichtigung gab es auf dem beeindruckenden Marktplatz ein Treffen mit dem Roland (Kennzeichen: Lockenfrisur eines modebewussten Ritters um 1400). Über den Ursprung und die Bedeutung des Rolands sowie über die Baugeschichte des imposanten Rathauses referierte dabei Hannelore v. Trotha. Für Interessierte blieb dann noch Zeit für eine Visite des Doms.

Dass Bremen nicht nur über eine schöne Altstadt, sondern auch über ein sehr exklusives Wohngebiet verfügt, wurde bei der Weiterfahrt nach Schwachhausen und dem Besuch des dortigen Rhododendron-Parks deutlich.

Dem Busfahrer gelang zum Abschluss die „Punktlandung“ zur vorgesehen Zeit in Aumühle, aber schließlich war hier auch keine verzweifelte Parkplatzsuche wie in Bremen nötig.

Der Dank für diese gelungene Fahrt gilt den Organisatorinnen  Ingrid Friederici und Trude Remmele sowie Wolfgang Schättgen.

Auch wegen solcher unterhaltsamer Exkursionen (aber natürlich nicht nur deswegen) kann man mit Fug und Recht behaupten: Wie gut, dass es die UWG in Aumühle gibt!

Tag der Erneuerbaren Energien 2014: UWG besucht Energiebunker

Die UWG, Unabhängige Wählergemeinschaft Aumühle e.V., hat in den vergangenen Jahren verschiedene Veranstaltungen anlässlich des „Tags der erneuerbaren Energien“ organisiert. In diesem Jahr planten wir einen Besuch im Energiebunker in Wilhelmsburg. Der ehemalige Flakbunker ist zum Symbol des Klimaschutzkonzeptes Erneuerbares Wilhelmsburg geworden. Das seit Kriegsende nahezu ungenutzte Monument wurde im Rahmen der IBA Hamburg saniert und zu einem regenerativen Kraftwerk mit Großwärmespeicher ausgebaut. Er versorgt das Reiherstiegviertel mit klimafreundlicher Wärme und speist erneuerbaren Strom in das Hamburger Verteilnetz ein. Das Gebäude ist mit der Solarhülle auf dem Dach und an der Südseite zum weithin sichtbaren Energiebunker geworden und ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu einer erneuerbaren Energieversorgung der Elbinseln. Mit einer intelligenten Verknüpfung der Energieerzeugung aus Solarenergie, Biomethan, Holzhackschnitzeln und Abwärme aus einem benachbarten Industriebetrieb soll der Energiebunker künftig einen Großteil des Reiherstiegviertels mit Wärme versorgen und gleichzeitig erneuerbaren Strom in das Stromnetz einspeisen. Als lokales Kraftwerk ist der Energiebunker ein Beispiel für eine dezentrale Energiepolitik, die Arbeit und Einkommen schafft. Das Konzept ist weltweit einmalig - an ihm können Erkenntnisse über die Praxistauglichkeit der eingesetzten Regel- und Hydrauliktechnologien gesammelt werden. In einem der Flaktürme ist das Café <vju> mit einer besonderen Aussichtsterrasse eingerichtet worden: Die um das gesamte Gebäude herumlaufende Kragplatte in 30 m Höhe erlaubt einen 360-Grad Blick über (fast) ganz Hamburg. Von hier oben wird besonders deutlich, wie spannend und abwechslungsreich die Elbinsel tatsächlich ist. Und das zweite Großprojekt im Leitthema Stadt im Klimawandel liegt quasi auf Augenhöhe: Der Energieberg Georgswerder östlich des Energiebunkers mit seinen großen Windturbinen und Hamburgs größter Freiflächen Photovoltaikanlage.

Hier die Links zu den UWG-Veranstaltungen zum Tag der Erneuerbaren Energien in den Jahren 2013 , 2012 und 2011

 

 

 

UWG begrüßt neuer Mitglieder

Am 9. März 2014 fand die jährliche Mitgliederversammlung der UWG, Unabhängige Wählergemeinschaft Aumühle, statt. Durch die Versammlung führte der bewährte Vorstand unter Leitung der Vorsitzenden Trude Remmele.

Nach der Begrüßung erhoben sich die Mitglieder, um des verstorbenen Mitglieds Otto Prueß zu gedenken. Der ehemalige hauptamtliche Bürgermeister war 2011 im Rahmen einer Mitgliederversammlung der UWG beigetreten und in der Fraktion als stellvertretendes Ausschussmitglied tätig. Insbesondere mit Hilfe seiner umfangreichen und kenntnisreichen „Denkschrift“ hat er viele Anregungen gegeben, die auch heute noch aktuell sind und nach und nach in Entscheidungen der Gemeinde einfließen. 

Alexander Bargon informierte über die erfolgreiche Fraktionsbildung und die inzwischen sachliche und konstruktive Zusammenarbeit mit den anderen Fraktionen. 

Wolfgang Schättgen berichtete von mehreren Mietinteressenten für das erste und zweite Obergeschoss des Rathauses. Ganz aktuell wird über die Einrichtung einer Arztpraxis verhandelt. Am 17. Januar 2014 hat es eine Anliegerversammlung zum Aus- und Umbau Ernst-Anton Str. und Bürgerstr. gegeben, die Gespräche laufen konstruktiv weiter. Hinsichtlich Naherholungsgebiet Mühlenteich wird es Gespräche mit dem Haus Bismarck geben um das gemeinsame Ziel, den Zustand rund um den Mühlenteich zu verbessern, zu erreichen. 

Kaspar von Wedel konnte von einer gestiegenen Nachfrage junger Familien nach Betreuungsplätzen für Kinder berichten. So besteht Bedarf für 10 weitere Krippenplätze und Nachfrage nach einem Waldkindergarten. Die Gewerbesteuer ist im vergangenen Jahr deutlich höher ausgefallen als erwartet. Das schont die Rücklage der Gemeinde und gibt begrenzten Raum für notwendige Verbesserungen der Infrastruktur.

Volker Johannsen sprach über den aktuellen Stand zum B-Plan „Billenkamp“ hinsichtlich einer möglichen Verdichtung zwischen Großer Straße und Billeweg. Durch den Kauf eines derzeit angebotenen Hauses könnte die Erschließung erfolgen. Die UWG ist für eine Anliegerversammlung, in der ein Meinungsbild der Betroffenen angesichts der erheblichen umzulegenden Erschließungskosten eingeholt werden soll.

Die Bremer Kunsthalle wird am 25.5.2014 besucht, die UWG wird die Picasso-Ausstellung ansehen und eine fachkundige Führung durch die Innenstadt erleben. Erfreulich: Im Rahmen der Versammlung traten zwei Gäste der UWG bei. Vorstand und Mitglieder freuten sich  und dankten für das damit zum Ausdruck gebrachte Vertrauen.

UWG-Vorstand: Ingrid Friederici, Trude Remmele, Klaus-Dieter Müller

Bürgerstrasse und der Ernst-Anton-Strasse
Anliegerversammlung am 17. Januar 2014

Die Gemeinde Aumühle hatte die Anlieger der Bürgerstrasse und der Ernst-Anton-Strasse sowie alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zu einer Informationsveranstaltung in das Sport und Jugendheim eingeladen. Ziel und Zweck war die Information zum Stand der Planung für die Erneuerung beider Strassen. Die hohe Zahl der Anwesenden zeigte das rege Interesse der Anlieger.

Nach der Begrüßung durch den Bürgermeister präsentierte der Vorsitzende des Umweltausschusses, Wolfgang Schättgen, den derzeitigen Stand der Überlegungen (die Präsentation als PDF können Sie hier ansehen):

  • In den vergangenen Jahren sind alle Strassen in Aumühle hinsichtlich ihres Zustandes durch ein Ingenieurbüro begutachtet und in einem Kataster erfasst worden. Danach sind die Ernst-Anton-Strasse und die Bürgerstrasse abgängig und müssen ausgebaut werden. Da es sich um Anliegerstrassen handelt, hat dies mit 75%iger Kostenbeteiligung der Anlieger zu erfolgen. Weil aber sowohl der Sportplatz als auch das Schulgelände in die Anliegerflächen einzubeziehen sind, ist die Gemeinde der größte Anlieger und bezahlt ca. 80% der Kosten, bei den Privatanliegern verbleiben 20%!  Es wurde aber auch klargestellt, dass die Maßnahme auf jeden Fall durchgeführt wird.
  • Über die Art des Ausbaus gibt es zurzeit noch keine konkreten Pläne. Es ist eine Arbeitsgruppe aus je zwei Vertretern der beiden Strassen, des Campus (Krippe, Kindergarten, Schule und TuS) sowie des Umweltausschusses gebildet worden, die einen konkreten Vorschlag zur Ausgestaltung der Strassen erarbeiten sollen.
  • Der Zeitplan sieht vor, dass bis zum Ende 2014 alle vorbereitenden Aktionen erfolgt sein sollen, so dass der Ausbau in den Sommerferien 2015 erfolgen kann.

 

Die sich anschließende Diskussion lief bei reger Beteiligung sachlich und konstruktiv. Sie beschäftigte sich im Wesentlichen mit zwei Aspekten:

  • Zum einen wurde die Notwendigkeit eines Ausbaus der Strassen angezweifelt, es könnte auch mit einer Reparatur ohne Kostenbeteiligung der Anlieger getan sein. Es wurde ein zweites Gutachten gefordert, um Klarheit in dieser Frage zu bekommen.
  • Einen großen Raum in der Diskussion nahm die Verkehrssituation insbesondere in der Ernst-Anton-Strasse ein. Die Anwohner beklagen seit langem das enorme Verkehrsaufkommen durch den Schul-, Kindergarten- und Krippenverkehr einerseits und den Verkehr bei Sportveranstaltungen andererseits. Hier betonte Herr Schättgen, dass angedacht sei, im Umfeld von Schule und Sportplatz weitere Parkflächen zu schaffen. Allerdings sei es nicht möglich, es jedem Autofahrer zu ermöglichen, direkt bis zum Ort des Geschehens vorzufahren.

 Die Veranstaltung war nach 2 Stunden beendet. Als Fazit lässt sich folgendes feststellen:

  • Die Einbeziehung der betroffenen Anlieger ist wichtig und wird fortgesetzt.
  • Jedwede Lösung in der Ernst-Anton-Strasse und Bürgerstrasse wird von allen Beteiligten ein Umdenken und wechselseitige Rücksichtnahme erfordern, denn es wird nicht möglich sein, alle sich teils widersprechenden Einzelinteressen zu erfüllen. 

 

 

Haushaltsplan 2014 einstimmig verabschiedet

Am 12.12.2013 hat unser UWG Gemeindevertreter Bernd-Ulrich Leddin - wie schon in den vergangenen Jahren - als Vorsitzender des Finanzausschusses den in den letzten Wochen in den Ausschüssen diskutierten Haushaltsplan vorgestellt:

Der  Verwaltungshaushalt beläuft sich auf knapp 5 m€ und der Vermögenshaushalt auf knapp 1 m€. Die Hebesätze der Grund-und Gewerbesteuer bleiben mit 330% unverändert.

Die Haupt-Einnahmen kommen aus der Einkommenssteuer mit 2.050,0 t€, der Gewerbesteuer mit 700,0 t€, der Grundsteuer B mit 464,0 t€, dem Familienleistungsausgleich mit 191,9 t€ und Schlüsselzuweisungen vom Land mit 182,4 t€.

Als Haupt-Ausgaben sind geplant die Kreisumlage mit 1.118,3 t€, die Amtsumlage 553,0 t€, Kinderbetreuung mit 380,3 t€, die Grundschule mit 338,7 t€ und Gymnasien mit 234,0 t€. Für die Verwaltung erwarten wir Kosten in Höhe von  116,7 t€.

Weitere Ausgaben sind vorgesehen für die Feuerwehr mit 54,0 t€, Büchereien 32,3 t€, Sportförderung 62,0 und als neuer Schwerpunkt der Erhalt unserer Infrastruktur mit 590,3 t€ nach 324,2 t€ im Vorjahr. Darunter fallen Gemeindestrassen, Beleuchtung und Oberflächenentwässerung. Für den Bauhof sind 226,9 t€ geplant.

Wesentliche Investitionen sind für ein neues Feuerwehrfahrzeug geplant mit 107,0 t€ in 2014 für das Chassis und 335.0 t€ in 2015für den Aufbau. Für die Ernst-Anton-Straße sind 350,0 t€ und für das Regensiel 100,0 t€ geplant. Auch die Gemeindewohnungen werden mit 147,0 t€ (sowie weiteren 300,0 t€ aus 2013) weiter saniert. Trotzdem erzielt die Gemeinde auch in 2014 einen Überschuss aus den Wohnungen.

Die Rücklage soll 2014 mit 1.7 m€ knapp konstant bleiben, darin sind 0.9 m€ geblockt zur Deckung eines zur Schulsanierung aufgenommenen zinsgünstigen Kredits.

Die Gemeindevertretung hat dem Haushalt einstimmig zugestimmt!

Präsentation

 

Mehr Sonne, Licht und Luft für Aumühle

Dieses Ziel hat die UWG seit vielen Jahren verfolgt und wiederholt zum Wahlkampfthema gemacht. Inzwischen ist ein Kompromiss hinsichtlich der Baumschutz-Satzung in Kraft getreten, der deutliche Erleichterungen für betroffene Bürger bringt. Nun dürfen im Winter bestimmte Baumarten ohne aufwändige Genehmigung durch das Amt und die bisher vorgeschriebenen Ersatzpflanzungen gefällt werden. Einen Link zur neuen Baumschutzsatzung finden Sie hier. Achtung: Für das Gebiet des Bebauungsplanes "Kuhkoppel" gelten die dort festgelegten restriktiveren Regelungen! Bei Fragen wenden Sie sich gerne an einen Ihrer UWG-Gemeindevertreter.

Baumschutz-Satzung als PDF