Tag der Erneuerbaren Energien 2012

UWG organisiert Tag der Erneuerbaren Energien in Aumühle
Auf Initiative von Wolfgang Schättgen, Vorsitzendem des Umweltausschusses der Gemeinde,
organisierte die UWG zum zweiten Mal einen Tag der Erneuerbaren Energien in Aumühle.

Nach der erfolgreichen Fahrradtour zum Tag der Erneuerbaren Energie im vergangenen Jahr
organisierte die UWG in diesem Jahr eine Vortragsreihe.
Am 28.4.2012 informierten sich die interessierten  Aumühler darüber,
wie man Energie einsparen oder Erneuerbare Energien einsetzen kann.


 

Zunächst erläuterte Herr Jörg Peters von der Schleswig-Holstein Netz AG,
welche Herausforderungen der Umstieg von Atomenergie auf Erneuerbare Energien für den Betrieb und Ausbau der Stromnetze bringt. Haushalte könnten durch Energieeinsparungen und die Produktion von Strom durch Kraft- Wärmekopplung oder Photovoltaik
zur Entlastung beitragen. Außerdem müsse es künftig „intelligente“ Haushaltsgeräte und Netze geben.
Geräte, die sich einschalten, wenn viel erneuerbare Energie aus Wind und Sonne eingespeist wird.

 
Herr Erik Wendland vom e-Werk Sachsenwald zeigte an hand von beeindruckenden Wärmebildern,
wie er Hausbesitzer mit Hilfe der Thermografie Schwächen in der Hausisolierung deutlich machen kann,
so dass durch gezielte Wärmedämmung viel Energie eingespart werden kann.

Sehr interessant waren auch die Ausführungen von Herrn Johnsen von der Firma Vissmann.
Er zeigte die Vorteile von Pelletheizungen auf und stellte eine kleine Anlage zur Kraft-Wärmekopplung vor.
In dem nur etwa kühlschrankgroßen Gerät läuft ein mit Gas betriebener Sterling-Motor zur Stromerzeugung,
dessen Abwärme zum Heizen genutzt wird. Dadurch wird ein mit 98% unvergleichbar hoher Wirkungsgrad erzielt!
Eine auch für die Umwelt interessante Alternative bei der nächsten Heizungssanierung.

Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Moré berichtete von seinen positiven Erfahrungen mit Photovoltaik in seinem Haus in Wohltorf.
Aus seiner Sicht werden die Energiewende und der Ersatz fossiler Brennstoffe in Zukunft nur durch Nutzung der Sonnenenergie gelingen. Dies sei schon heute sinnvoll.




Carolin Rohling und Wolfgang Schättgen übergeben den Gewinn (Thermographie) an Herrn Dölberg

UWG Weihnachtsfeier

Bereits zum 12. mal hatte Trude Remmele zur traditionellen Weihnachtsfeier in ihr gemütliches Haus eingeladen. In bester Stimmung wurde nochmals auf das vergangene Jahr zurück geblickt. Bei leckerem Glühwein und netten Gesprächen war die Feier wieder ein sehr schöner Ausklang des Jahres.

 

Arthur John geehrt

 

UWG-Mitglied Arthur John ist im Rahmen der letzten Sitzung der Gemeindevertretung im Dezember 2012 für seine langjährige ehrenamtliche Tätigkeit als Vorsitzender des Vereins Schwesternstation Aumühle mit der silbernen Ehrennadel der Gemeinde geehrt worden. Wir alle sind ihm sehr dankbar, dass er die Schwesternstation durch die immer schwieriger werdenden letzten Jahre geführt und den Weg in einen sicheren Fortbestand bereitet hat.

Bekanntlich liegt die Schwesternstation der UWG besonders am Herzen und wird zum Wohle der Aumühler Bürger so gut wie möglich auch politisch unterstützt. Die Trennung zwischen dem weiter ehrenamtlich geleiteten Verein und der nun in professionellen Händen liegenden Pflege ist sinnvoll und war letztlich unvermeidbar. 

Haushalt 2013 verabschiedet

 

In gewohnt professioneller Weise hat Bernd-Ulrich Leddin als Vorsitzender des Finanzausschusses den zuvor in den Ausschüssen beratenen Haushalt der Gemeinde für 2013 vorgestellt (mehr...)
2012 wird  voraussichtlich mit einem Plus von etwa 60 Tsd. € abzuschließen, das ist besser als erwartet. 

Für 2013 wird die Haushaltslage schwieriger, weil die Gemeinde zwar Steuereinnahmen von etwa drei Millionen Euro hat, denen aber steigende Ausgaben vor allem für Verwaltungsumlagen an Kreis und Amt (1,6 Mio. Euro) und für die Betreuung und Erziehung der Aumühler Kinder  (860 Tsd. Euro) gegenüber stehen. Der Spielraum für die Erhaltung der Infrastruktur wie Straßen, Beleuchtung, Feuerwehr oder Sportanlagen schrumpft damit weiter.

 

Trotz intensiver Bemühungen im Finanzausschuss wird der Verwaltungshaushalt 2013 laut Pan voraussichtlich mit einem Defizit von etwa 40 Tsd. € abschließen. Für dringend notwendige Investitionen z. B. an Straßen, Regenwassersielen oder Gemeindewohnungen müssen 190 Tsd. Euro der Rücklage entnommen werden. Von etwa 1,7 Mio. € sind 1,0 Mio. € zur Deckung der Rückzahlung eines Darlehens geblockt, das die Gemeinde sehr günstig für die Energetische Sanierung der Schule aufgenommen hat, so dass sich die „freie“ Rücklage auf etwa 700 Tsd. € verringern wird.

 

Die UWG sieht mit diesem Haushalt aber dennoch ihre langfristig angelegte Politik der sparsamen Haushaltsführung umgesetzt. Auf Dauer kann nicht mehr Geld ausgegeben werden als wir einnehmen! Um die Unabhängigkeit der Gemeinde zu gewährleisten, wollen wir eine „Nettoverschuldung“ vermeiden und nur im unbedingt erforderlichen Maße auf die Rücklage zurückgreifen.

 

Die Gemeindefinanzen sind mit einer starken UWG in guten Händen, mit Steuern und Gebühren - dem Geld der Bürger - wird ausgewogen und verantwortungsbewusst umgegangen.