Für die Verbesserung von Straßen und Wegen

In Aumühle gibt es 51 Straßen mit einer Gesamtlänge von 14,5 Kilometern. Abgesehen von der Hauptdurchfahrtsstraße durch den Ort (Emil-Specht-Allee, Dora-Specht-Allee, Bergstraße und Große Straße), die eine Kreisstraße ist, obliegt die Zuständigkeit dafür der Gemeinde. Obwohl in den letzten Jahren rund 40 Straßen erneuert worden sind, ist das Straßen- und Wegenetz vielerorts in keinem guten Zustand und bedarf fortgesetzt der Aufmerksamkeit. Etwa zehn Straßen sollen in den kommenden zehn Jahren noch ausgebaut werden. Außerdem gibt es Gefahrenbereiche, die nach wie vor abgesichert werden müssen. Die fachliche Zuständigkeit für „alles unter, auf und über den Straßen“ liegt beim Umweltausschuss.

Kontinuierliche Umsetzung des „Masterplans“

Der konkrete Bedarf für Instandsetzungen und Ausbauten von Straßen und Wegen ist unverändert hoch. Um einen detaillierten Überblick zu erhalten, wo welche Maßnahmen erforderlich sind, ist ein Straßen- und Wegekataster erstellt und daraus ein „Masterplan“ entwickelt worden, aus dem sich auch ergibt, in welcher Reihenfolge die Themen abgearbeitet werden sollen. Der Bedarf an Mitteln dafür beläuft sich aktuell auf etwa 7 Millionen Euro, wobei allein für die Reparatur der Fußwege jährlich ein Budget von ca. 50.000 Euro erforderlich ist. Der „Masterplan“ ist öffentlich, d.h. unsere Bürgerinnen und Bürger haben jederzeit die Möglichkeit, sich im Rathaus im Detail über die Planung in ihrem Bereich zu erkundigen.

Diejenigen Straßen, die in den kommenden fünf Jahren angegangen werden sollen, sind bereits projektiert. Der endgültige Zeitpunkt einer Maßnahme hängt dabei immer auch von der Verfügbarkeit der erforderlichen Mittel ab, die von der Gemeindevertretung öffentlich diskutiert, beschlossen und freigegeben werden. Im Falle von Straßen, die ausgebaut (und nicht nur instandgesetzt) werden müssen, ist in Aumühle bislang eine Beteiligung der Anlieger vorgesehen. Da dieses Thema verständlicherweise wenig populär und für uns alle von gesteigertem Interesse ist, haben wir ihm im Rahmen unseres Wahlprogramms eine eigene Rubrik Straßenausbaubeiträge gewidmet, in der das Thema ausführlich und sachlich beleuchtet wird.

Für die Gemeinde ebenfalls zu bewältigen sein wird die erneuerungsbedürftige Oberflächenwasser-Kanalisation, die noch aus der Zeit von Emil Specht stammt. Allein die dafür in den kommenden fünf Jahren erforderlichen Mittel von ca. 1 Million Euro werden finanziell – auch in Ansehung der vielen sonstigen Vorhaben in Aumühle – eine Herausforderung werden.

Sichere Straßenübergänge

Aus Sicht der UWG ist nach wie vor die Sicherheit bei der Überquerung der Bergstraße und der Emil-Specht-Allee im Bereich des Bahnhofs ein Thema. Beide Straßen sind Bestandteil der Hauptverkehrsader durch Aumühle, auf der ganztätig die meisten Fahrzeuge in den Ort ein- und ausfahren. Während die Einhaltung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h in der langgestreckten Bergstraße leider immer wieder überschritten wird, besteht das Problem im hochfrequentierten Bahnhofsbereich in einer unübersichtlichen, engen Folge zweier gegenüberliegender Bushaltestellen, der Einmündungen der Stichstraße zum Bahnhof und zum Parkplatz der Sparkasse sowie der Abzweigung der Dora-Specht-Allee mit der Verkehrsinsel. Unfälle mit Fußgängern, die die Fahrbahn überqueren wollten, sind in diesem Bereich bereits passiert. Nicht nur im Sinne von Kindern und älteren Menschen vertritt die UWG den Standpunkt, dass die Sicherheit bei der Straßenüberquerung hier dringend zu verbessern ist. Da die formale Zuständigkeit beim Kreis Herzogtum Lauenburg liegt, muss mit diesem für die Problemzonen eine Lösung gefunden werden.

Fußwege zum Augustinum

Der Fußweg vom Augustinum entlang des Parkplatzes zwischen der Aral-Tankstelle und dem Bahnhof ist bislang ein unebener Schotterweg, der insbesondere von älteren Mitbürgern nicht gut genutzt werden kann. Wir wollen, dass er asphaltiert oder gepflastert wird.

Auf Veranlassung der UWG wird der Fußgängertunnel in Richtung Bismarckallee zur Zeit einer Grundreinigung unterzogen, die in Ansehung der flächendeckenden Graffitis offenkundig seit längerer Zeit nicht erfolgt ist. Bei dieser Gelegenheit werden auch die Verkleidungen der Lampen gesäubert und defekte Leuchtmittel ausgewechselt. Zusätzlich besteht die dringende Notwendigkeit, die Treppe für Kinderwagen, Rollstühle und Fahrräder zu reparieren. Dort sind an vielen Stellen Stücke herausgebrochen, was die Benutzung zu einer virulenten Gefahr macht. Und schließlich muss der Bauhof verbindlich verpflichtet werden, die Treppe und die Unterführung in angemessenen, kürzeren Abständen als bisher zu säubern.

 Für die Verbesserung von Straßen und Wegen in Aumühle!